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Berliner „Jrüne Soße”
Frankfurt hat sie, Kassel auch, jetzt macht Berlin sich daran, eine eigene „Jrüne Soße” auf den Tisch zu bringen. Im Hessischen wird ab Ostern eine frische Sieben-Kräuter-Mischung fein püriert zu dampfenden Kartoffeln und gekochten Eiern serviert...
Für das multikulturelle Berlin verändern und erweitern wir die klassische Auswahl, verraten Ihnen das Grundrezept und laden Sie ein, in der Küche kreativ zu werden, um Ihre eigene „Jrüne Soße” zu entdecken. Die Kreuzberger Variante braucht sicherlich Knoblauch, die Prenzlauer Berg-Soße eher eine Koriander-Note und in Dahlem ist der Kerbel unverzichtbar – oder was sagt Ihr Gaumen dazu?
Sie wählen mindestens 6, auf Wunsch bis zu 12 frische Kräuter aus Bioland-Anbau. Nehmen Sie von den Intensivsten weniger, von den Milden mehr, wiegen sie fein mit Messer oder pürieren sie mit gutem Öl, mit Joghurt, Schmand oder Sojasahne, Abschmecken mit wenig Salz, auf Wunsch mit Knoblauch.
Grüne Soßen gibt es auch in Italien (Pesto), auf den Kanaren (Mojo verde), in Spanien und Mexiko (Salsa verde). Sie werden mit Paprika, Erbsen oder Spinat zu Gemüsesoßen verlängert und immer frisch zum Beispiel zu Pasta serviert.
Lassen Sie es sich schmecken!
Rezeptvorschlag:
(4 Portionen)
6-12 verschiedene Kräuter (ca. 300g) gründlich waschen und abtropfen lassen,
2 feine Zwiebeln, fein gewogen, dazugeben und mit 1 Esslöffel Essig, 2 Esslöffeln Öl, 1/4 Liter Schmand, Saure- oder Soja-Sahne und 150g Joghurt verrühren,
mit 1 Prise Zucker, Salz, Pfeffer würzen und mindestens eine Stunde ziehen lassen.
4 hartgekochte Eier grob hacken und unterrühren.
Nochmals mit Gewürzen abschmecken, etwa 15 Minuten durchziehen lassen und zum Beispiel zu Pellkartoffeln oder Pasta servieren.
Guten Appetit
Ihre Bioland-Gärtnerei herb's
www.herb-s.de



