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Auf nach Balkonien ...
Die üppige Blütenpracht des Sommers ist vorbei. Einige Stauden zeigen auf Balkon und Terrasse bereits eine herbstliche Färbung, während wieder andere, wie das Kriechende Berg-Bohnenkraut, erst mit der Blüte begonnen haben. Kräuter werden noch immer regelmäßig geerntet und in der Küche verwendet – insbesondere Salbei.
Sicher überwintern
Aber der Winter naht. Was tun, damit die Pflanzen auf Balkon und Terrasse auch im nächsten Jahr wieder kräftig blühen? Es ist durchaus möglich, die Blumenkästen an ihrem Platz zu lassen oder sie in eine geschützte Ecke auf dem Balkon zu rücken. Eine davor aufgestellte Strohmatte schützt sie gegen Austrocknung durch Wind oder Sonne. Styroporplatten isolieren den Wurzelbereich von unten gegen den Frost. Abgedeckt mit einer licht- und luftdurchlässigen Plane – kein Plastik! – kommen mehrjährige Pflanzen so gut durch den Winter.
Vor Frost: Zwiebeln
Von den Pflanzen werden vorher die verwelkten Blüten und abgestorbenen Äste entfernt. Damit sich während des Winters keine Pilzinfektionen herausbilden, darf der Wurzelballen nicht zu feucht sein. Weniger aufwändig – aber eben nicht so sicher – ist die Abdeckung der Kästen mit Tannenzweigen. Und damit es früh im Jahr wieder farbig auf dem Balkon blüht, können Zwiebeln von Frühblühern noch nach den ersten Nachtfrösten in die Erde gesteckt werden.
Im warmen Keller
Viele Pflanzen können den Winter auch im hellen, trockenen und höchstens acht Grad Celsius warmen Keller verbringen. Geranien mögen allerdings 13 Grad Celsius, und manche Pflanzen brauchen viel Feuchtigkeit. Einige mediterrane Kübelpflanzen überstehen den Winter gut im Treppenhaus – blühend. Zu regelmäßigen Pflege im Winterquartier gehört sparsames Gießen. Viele Pflanzen gehen ein, weil sie vertrocknen, nicht weil sie erfrieren. Die Zwiebelblüher geben dem Balkon bereits ab Ende Februar Blüten und Farbe.
[Clara Luckmann]



